Anonyme Investoren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung vor das Strafgericht?

Eintrag von am 11 September 2012 | 0 Kommentare

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Es ist für uns Grazer nicht einzusehen, dass der Bürgermeister und seine Kumpanen mit anonymen Investoren verhandeln. Man denke dabei an den vom Bürgermeister unbedingt gewollten Kauf der Reininghausgründe oder an seinen Wunsch, den Fußballverein GAK wiederholt zu retten.

Sowohl hinter dem gewünschten Reininghausverkäufer als auch hinter dem GAK stehen anonyme Investoren, die sich hinter ihren Vermögensmassen verstecken. Beide Investorengruppen möchten von der Öffentlichkeit unerkannt bleiben. Was haben diese Leute zu verbergen? Warum ist dem Bürgermeister ihre Anonymität egal? Kennt Bürgermeister Nagl diese Leute oder ist er sogar mit diesen per Du?

Wissen Sie wer hinter diesen Masken steckt? WIR auch nicht, WIR haben aber die Vermutung, dass sich diese Leute versteckt halten, um ihre Geschäfte mit der Stadt immer wieder und wieder machen zu können, ohne dass jemand Verdacht schöpft, es handle sich um Freunderlwirtschaft oder sogar um Schlimmeres.

Der Plan der Reininghausverkäufer erscheint uns aber klar. Momentaner Eigentümer der Reininghausgründe ist eine Kapitalgesellschaft namens Asset One. Wer dahinter steckt bleibt im Dunklen. Die Stadt hätte diese Gründe um einen etwas zu hohen Kaufpreis kaufen sollen. Nicht stark überhöht aber eine Million bleibt eine Million. Danach hätte die Stadt aber jemanden gebraucht um die Entwicklung des Stadtteiles zu managen, die Projektleitung zu übernehmen UND VOR ALLEM zum BAUEN. WIR gehen davon aus, dass ziemlich dieselben Kerle hierfür die Aufträge vom Bauamt, dessen Chef Bürgermeister Nagl ist, bekommen hätten sollen. Diesmal hätten sie sich hinter einer anderen Kapitalgesellschaft versteckt gehalten. Diese Vereinigung wollte das Geschäft mit der Stadt und damit mit uns steuerzahlenden Bürgern doppelt machen.

Nochmals stellt sich die Frage, welches Verhältnis Noch- Bürgermeister Nagl zu diesen Leuten hat. Wurde ihm eine Provision in Aussicht gestellt für den Fall, dass er den Kauf durchbringt? Ist ein Rechtsanwalt namens Dr. Reinhard Hohenberg, der Gemeinden Beratung und Durchsetzung von Bauunternehmen sowie Flächenwidmungsplanung anbietet, in diese Geschäftsplanung verwickelt?

Anstatt sein Glück zu erkennen, dass die letzte Bürgerbefragung gegen den Kauf der Reininghausgründe ausging, hat Nagl, anstatt die Finger davon zu lassen, schon seine Absicht kundgetan, dass er die Reininghausgründe dennoch als neuen Stadtteil konstruieren will. Woher kommt diese Hartnäckigkeit des Bürgermeisters? Stecken versprochene Provisionen dahinter? Sein Motto ist offenbar: Wenn ich die Gründe nicht kaufen kann, kann ich meine anonymen Partner ja trotzdem mit der Konstruktion, der Flächenwidmung und dem Bau des neuen Stadtteiles beauftragen. Ist es Nagl wichtiger, dass Dr. Hohenberg nicht böse auf ihn wird oder dass sich die Grazer nicht verarscht vorkommen?

Ein Bürgermeiste der mit anonymen Investoren auch nur fünf Minuten verhandelt, gehört seines Amtes enthoben.

WIR stehen für ein Aufdecken statt Zudecken. Die anonymen Investoren der Reininghausgründe gehören sofort veröffentlicht und andernfalls wegen des Verdachtes auf Bildung einer kriminellen Vereinigung vor das Strafgericht, um zu prüfen, ob sie sich im legalen Rahmen bewegen.