Nagl verspricht Sportplätze für 10-16 Jährige und wird sein Versprechen brechen!

Eintrag von am 2 October 2012 | 0 Kommentare

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Der Herr von Bürgermeister hat sich mit unserem Steuergeld für seinen Wahlkampf zahlreiche Medienbeiträge in Zeitungen erkauft. Die Gelder kommen aus der Parteienförderung und anderen sinnlosen Steuern und Stadtgebühren.

So erkaufte sich Nagl zum Beispiel ein zweiseitiges Interview in der Gratiszeitung „Die Woche“, in dem er mehr Sportplätze für 10-16 Jährige ankündigte. Dies nachdem andere Medien den Sportplatzmangel jahrelang kritisierten.

Nagl ist seit 10 Jahren Grazer Bürgermeister und hatte eigentlich genug Zeit, Sportplätze zu errichten und ein Angebot für unsere Jugend zu schaffen. Entweder war er in den letzten 10 Jahren zu blind oder zu unfähig dazu oder es interessierte ihn einfach nicht. WIR gehen davon aus, dass es ihn nicht interessierte, da er lieber Zeit und Steuergeld für seine Freunde aus der Bauwirtschaft hergab.

Dieses Versprechen ist außerdem nicht neu, sondern es taucht vor jeder Wahl auf. Nagl sagte im Woche-Interview, dass er dafür Plätze in Form eines Prekariums von Firmen und Privatleuten für drei Jahre haben möchte. Ein Prekarium ist eine Bittleihe, bei der der Ausleihende keine Rechte hat. Hierfür wäre keine Pacht zu zahlen, aber die Stadt müsste die Erhaltungskosten übernehmen. Nach drei Jahren sind die Plätze, falls diese überhaupt zu bekommen sind, wieder weg und die Grundstückseigentümer kostenlos um die Investitionen auf Kosten der Steuerzahler bereichert.

Dass Sportplätze für Kinder und Jugendliche auf  drei Jahre von der Stadt geliehen werden sollen, ist nicht zukunftsorientiert, sondern ein billiges Wahlversprechen.   

WIR können uns des Verdachtes nicht erwehren, dass aber noch eine andere Überlegung Nagls dahintersteckt. Große Grazer Bauherren  haben viele Flächen in der Stadt, die momentan brach liegen, aber in den nächsten 5-6 Jahren bebaut werden sollen. Bis dahin wäre es diesen Bauherren, die mit Nagl per Du sind, sicher nicht unrecht, wenn die Stadt diese Flächen erhält, aber keinerlei Rechte an ihnen hat.

WIR haben vor, genügend Sportplätze für Kinder und Jugendliche zur Verfügung zu stellen. Das aber in einer Form, bei der die Stadt Rechte an den Sportplätzen hat und diese Plätze der Stadt nicht weggenommen werden können, wie zum  Beispiel durch Eigentumserwerb. Das Geld hätte die Stadt locker, wenn die Politiker und Parteibeamten aufhören, das Geld der Steuerzahler beim Fenster rauszuwerfen. 

 WIR machen Schluss mit verbrecherisch hohen Politikergehältern und Politikerpensionen.

WIR machen Schluss mit verbrecherisch hohen Gehältern für Manager der öffentlichen Unternehmen und dergleichen.

WIR hören auf einzelne Sportler und Sportvereine zu fördern. WIR stellen öffentliche Sportplätze für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung.